Brustvergrößerung

Brüste vergrößern – Ist eine Brustvergrößerung der Schlüssel zu mehr Selbstwertgefühl?

Sie träumen davon, sich die Brüste vergrößern zu lassen oder haben sich bereits ganz konkret für eine chirurgische Brustvergrößerung entschieden? Dann finden Sie hier alle relevanten Informationen, sowie eine umfassende Übersicht aller Methoden einer Brustvergrößerung und die damit verbundenen Kosten & Risiken. Lesen Sie gleich nach, was Sie vor Ihrer geplanten Brustvergrößerung unbedingt wissen sollten!

BrustimplantateFast jede Frau träumt von schönen Brüsten. Allerdings hat nicht jede das Glück, von Natur aus den perfekten Busen zu besitzen, weshalb sich auch zahllose Frauen weltweit nach einer Brustvergrößerung sehnen.

Bei vielen Frauen steigt der Wunsch nach größeren und strafferen Brüsten auch erst aufgrund des fortschreitenden Alterungsprozesses oder nach intensiven Schwangerschafts- und Stillzeiten.

Aber egal ob genetisch oder zeitlich bedingt, die Nachfrage sich die Brüste vergrößern zu lassen steigt stetig und dabei sind die Möglichkeiten der Brustvergrößerungen ebenso so zahlreich wie unterschiedlich.

Sie hegen auch den Wunsch sich die Brüste vergrößern zu lassen, aber können die zahlreichen Arten der Brustvergrößerungen sowie die entsprechenden Möglichkeiten, Risiken & Kosten nicht abschätzen? Dann wird Ihnen diese umfassende Informationsseite rund um das Thema der Brustvergrößerung weiterhelfen – sehen Sie selbst!

Gründe sich die Brüste vergrößern zu lassen

Zahlreiche Frauen leiden von Natur aus unter einer zu kleinen oder gar tubulären Brust, welche umgangssprachlich auch als „Schlauchbrust“ bezeichnet wird. Bei anderen Frauen stellt sich eine Unzufriedenheit mit ihren Brüsten erst aufgrund späterer körperliche Veränderungen ein, wie sie nach Schwangerschafts- und Stillzeiten sowie starkem Gewichtsverlust infolge von Diäten auftreten. Aber auch der ganz natürliche Alterungsprozess sowie hormonelle Umstellungen des Körpers, welche meist die Spannkraft der Brüste negativ beeinflussen, beschäftigen Frauen weltweit.

Sie möchten sich Ihre Brüste vergrößern lassen? Damit sind Sie nicht allein! Die Brustvergrößerung gilt nach wie vor als die beliebteste Schönheitsoperation der deutschen Frauen und liegt somit auch vor der Lidstraffung und Fettabsaugung, wie diese aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie zeigt:

beliebteste-schoenheitsoperationen-in-deutschland-bis-2015

Ein weiterer Grund für eine Brustvergrößerung ist, dass eine wohlgeformte und attraktive Brust ein Sinnbild für Weiblichkeit & pure Sinnlichkeit ist. Fühlen sich Frauen mit einer zu kleinen oder erschlafften Brust als „unweiblich“ und „unsexy“, kann das Selbstwertgefühl und somit das private wie geschäftliche Auftreten massiv darunter leiden.

Erlangen Sie Ihr Selbstwertgefühl zurück und fühlen Sie sich wieder rundum wohl in Ihrem Körper! Wir zeigen Ihnen alle Möglichkeiten, Methoden, Risiken und Finanzierungsmöglichkeiten einer Brustvergrößerung auf!

Brustvergrößerung: Welche chirurgischen Methoden gibt es?

Die Brustvergrößerung mit Implantaten ist heutzutage der standardisierte Eingriff zur Volumenvergrößerung der weiblichen Brust, weshalb wir auf diese auch gleich sehr detailliert eingehen werden. Die neuartigere aber weniger etablierte Methode des Eigenfett-Transfers bedarf meist mehrere operative Sitzungen und ist zudem nur für bei speziellen Ausgangsbefunden zu empfehlen, weshalb wir diese erst im weiteren Verlauf thematisieren. Zudem ergeben sich seit einigen Jahren auch zahlreiche alternative Methoden der Brustvergrößerung, welche als mehr oder weniger erfolgreich gelten und deshalb erst später erläutert werden.

Brustvergrößerung mit Implantaten

Bei der Brustvergrößerung mit Implantaten gilt es zunächst Art des Brustimplantats festzulegen. Hierbei lassen sich hauptsächlich Material, Form und Größe unterscheiden:

Material der Implantate

Die wohl gebräuchlichsten Implantate sind Silikonimplantate, welche aus mehrschichtigen Hüllen mit aufgerauter oder glatter Oberfläche bestehen. Die spezielle Silikongel-Füllung ist formstabil und dennoch weich und dadurch mit der Haptik einer natürlichen weiblichen Brust vergleichbar.

Brustimplantat

Alternativ zu Silikonimplantaten kommen bei der Brustvergrößerung auch Implantate mit Kochsalzfüllung zum Einsatz. Diese werden teilweise erst im Köper der Patientin mit Flüssigkeit befüllt. Einmal unter der Haut angebracht, fühlen sie sich aber eher wie ein mit Wasser gefüllter Ballon und nicht wie eine natürliche Brust an, was wohl den deutlich selteneren Einsatz begründet.

brustimplantat-aus-silikon

B-Lite die neuen Implantate – Leichtgewicht

Derzeit werden für Patientinnen die eine Brustvergrößerung anstreben meist herkömmliche Silikonimplantate angeboten. Durch Jahrzehnte lange Erfahrungswerte und ausgiebiger Forschung, sind diese Implantate unbedenklich und ausgereift. Doch haben herkömmliche Implantate den Nachteil, dass sie auf Grund des hohen spezifischen Gewichtes des Silikongels auch über ein dementsprechendes Gewicht verfügen. Je nach Größe des Implantates belasten herkömmliche Silikonimplantate das Bindegewebe der Brust, aber auch den Bewegungsapparat. Wer seiner Brust jedoch ein natürlicheres Aussehen verleihen möchte und das Gewicht des Implantates verringert wissen will, der kann auf sogenannte B-Lite Leichtimplantate zurückgreifen. B-Lite Brustimplantate bestehen zwar wie herkömmliche Brustimplantate aus Silikongel, doch wurde durch eine spezielle Technik das Gewicht des Silikongels um 30% reduziert. Dies wurde dadurch möglich gemacht, dass sich im Silikongel sogenannte Mikrosphären befinden. Diese Microsphären sind nichts anderes als Lufteinschlüsse, die chemisch und physikalisch miteinander verbunden wurden. Dadurch wird das Gewicht des Brustimplantates deutlich reduziert und auch die Formgebung eines solchen B-Lite Leichtimplantates wesentlich natürlicher. Derzeit werden diese Implantate in Europa jedoch hauptsächlich in der rekonstruktiven plastischen Chirurgie verwendet, da bei der Entfernung von mit Tumorzellen befallenem Bindegewebe im großen Umfang entfernt und ersetzt werden muss.

B-Lite das leichteste Brustimplantat der WeltDabei spielt das Gewicht des Implantates eine entscheidende Rolle. Durch die Mikrosphären Technik der B-Lite Brustimplantate wird das Gewicht des Brustimplantates und damit der auf das umliegende Bindegewebe ausgebübte Druck drastisch reduziert. Natürlich stellt diese Gewichtsreduktion auch einen enormen Vorteil in der ästhetischen Chirurgie dar. Trägerinnen von B-Lite Leichtimplantaten berichten einstimmig, dass sich die Brüste von Form und Gewicht wesentlich natürlicher anfühlen als Brüste, die mit herkömmlichen Silikonimplantaten aufgepolstert wurden. Diese große Gewichtsreduktion spiegelt sich aber nicht nur in der natürlichen Form und dem leichten Gewicht wieder, sonder auch im alltäglichen Leben. Speziell Frauen, die sportliche Aktivitäten betreiben sind von den neuen B-Lite Implantaten hellauf begeistern. Benötigte man doch früher für die herkömmlichen Silikonimplantate einen Kompressions BH um sportlichen Aktivitäten nachzugehen zu können, so fällt dies bei den neuen B-Lite Brustimplantaten weg. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser neuen B-Lite Leichtimplantate ist auch die geringere Belastung des Brustgewebes.

Durch die geringe Beanspruchung des Brustgewebes senken sich die Brüste nicht so schnell ab, wie dies bei herkömmlichen Brustimplantaten aus Silikongel der Fall ist. Patientinnen, die eine große Oberweite anstreben sind dadurch im klaren Vorteil. Denn nicht nur das Bindegewebe wirdso stark beansprucht, sondern auch der gesamte Bewegungsapparat. Auch die postoperative Ausheilungsphase nach einer Brustvergrößerung verläuft wesentlich schneller. Für den ausführenden Chirurgen besteht beim Einsatz von B-Lite Leichtimplantaten kein Unterschied zu herkömmlichen Brustimplantaten. Er benötigt weder eine Zusatzqualifikation noch ein spezielles ergänzendes Wissen. Wer eine Brustvergrößerung anstrebt, der sollte daher unbedingt auf die neue Generation von Implantaten, nämlich die B-Lite Leichtimplantate zurückgreifen.

Kosten Brustvergrößerung mit B-Lite Implantaten

Selbstverständlich hat diese neue Generation von Brustimplantaten auch ihren Preis. Der Interessent für B-Lite Brustimplantate sollte mit Kosten von ungefähr € 10.000 rechnen. Das ist deutlich mehr investiertes Kapital als für herkömmliche Silikonimplantate, doch die Vorteile wiegen eindeutig die Mehrkosten auf. Durch das geringere Gewicht, hat die Trägerin im Alltag eine wesentlich bessere Lebensqualität und schont den Bewegungsapparat und das Bindegewebe. Außerdem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass durch die geringere Belastung des Bindegewebes auch die Absenkung der Brust nicht so schnell voranschreitet, wie bei normalen Silikonimplantaten. Eine Absenkung von Implantaten bedeutet eine neuerliche chirurgische Korrektur, die erstens den Körper belastet und zweites auch mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Aus diesem Grund sprechen auch die höheren Kosten für den Einsatz von B-Lite Leichtimplantaten.

Dieser Beitrag / Artikel wurde von Frau Dr. Luise Berger, Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Theatinerstr. 31, 80333 München gegengezeichnet und abgenommen, die bereits ausreichend positive Erfahrungen sowie Kenntnisse im Bereich Brüste vergrößern mit B-Lite Implantaten vorweist.

Formen von Brustimplantaten

Bei der Wahl der passenden Form des Brustimplantats, stehen grundsätzlich zwei Arten zur Auswahl. Zum einen können im Rahmen der Brustvergrößerung runde Implantate eingesetzt werden, welche durch eine gleichmäßige Form, die Brust von allen Seiten voller erscheinen lässt. Sie versprechen eher runde Brüste und ein pralleres Dekolleté. Zum anderen können auch anatomische Brustimplantate, auch als tropfenförmige Implantate bekannt, gewählt werden. Sie sind dem natürlichen Erscheinungsbild einer weiblichen Brust nachempfunden und vergrößern die Brust vor allem im unteren Bereich, was besonders natürlich aussieht.

Brustimplantate aus Silikon

Größe und Volumen

Für viele Frauen spielt bei der Brustvergrößerung vor allem die Größe des Brustimplantats eine Rolle – sie ist letztlich auch für ein optimales Ergebnis entscheidend! Je nach Hersteller lässt sich zwischen den unterschiedlichsten Implantatsgrößen wählen, wobei keine Wünsche offen bleiben. Gemäß den Vorstellungen der Patientin, aber auch der Empfehlungen eines erfahrenen plastischen Chirurgen, wird die Wahl des Implantats festgelegt.

Bei der Wahl des richtigen Silikonimplantats sollten Sie vor allem auch auf den entsprechenden Hersteller achten bzw. diesen bei dem plastischen Chirurgen Ihres Vertrauens vorab erfragen. Um möglicherweise Kosten zu sparen, darf auf keinen Fall auf Billighersteller zurückgegriffen werden.

In diesem Zusammenhang muss der Skandal des französischen Brustimplantat-Herstellers PIP (Poly Implantat Prothése) im Jahr 2009 genannt werden. Dieser hatte statt hochwertigem medizinischen Silikon, jahrelang gefährliches und wesentlich kostengünstigeres Industriesilikon verarbeitet, welches neben einem hohen Auslaufrisiko auch eine massive Gesundheitsgefährdung mit sich brachte. 2010 kam es letztlich zur Schließung des Herstellers und erst 2016 zur finalen Verurteilung des Firmengründers Jean-Claude Mas.

Vertrauen Sie vielmehr auf hochwertige Markenimplantate etablierter Hersteller wie Allergan, Eurosilicone, Mentor oder Nagor. Ebenso hat nun auch die Firma Polytech die Zulassung auf dem amerikanischen Markt erhalten. Diese Firmen sind nicht nur Weltmarktführer sondern entsprechen auch den strengen Anforderung an Qualität und Haltbarkeit der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA.

Diese qualitativen Spitzenprodukte werden weltweit verwendet und stehen für absolute Auslaufsicherheit und bieten zudem eine lebenslange Garantie. Außerdem zeichnen Sie sich durch eine besonders natürliche Struktur & Habtik aus.

Brüste vergrößern mit Silikonimplantaten – Welche Operationsmethode eignet sich für mich?

Neben der Wahl des passenden Silikonimplantats, muss im Vorfeld der Brustvergrößerung auch über den Zugangsweg sowie die exakte Lage des Implantats entschieden werden. Der Zugang kann grundsätzlich entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, rund um die Brustwarze oder in der Achselhöhle erfolgen. Welcher Operationstechnik letztlich angewandt wird, richtet sich neben den persönlichen Wünschen der Patientin, vor allem auch nach Form und Größe der Brust, dem Warzenvorhof sowie nach Größe und Material des gewählten Brustimplantates.

Zugänge für Brustimplantate

Zugang in der Falte unterhalb der Brust (inframammär)

Bei dieser klassischen Methode der Brustvergrößerung wird ein 3-4 cm langer Schnitt direkt unterhalb der Brust gesetzt, über welchen das Implantat eingeführt wird. Diese Methode ist besonders beliebt und etabliert, da sich für den Chirurgen ein sehr guter Zugang zum Operationsfeld ergibt und dabei für die Patientin kaum sichtbare Narben entstehen. Zudem schont diese Variante das Drüsengewebe und birgt kaum Gefahr für die Gefühlsechtheit und Stillfähigkeit. Nachteilig ist der Zugang unter der Brust lediglich bei sehr prallen, runden oder kleinen Brüsten, da in diesem Fall die Narben doch leicht sichtbar sein werden. Der Zugang in der Falte unterhalb der Brust ist derzeit die gängigste Behandlungsmethode bei Brustvergrößerungen.

Zugang über die Achsel (axillär)

Als Alternative zur klassischen Brustvergrößerung kann bei der Verwendung von Silikonimplantaten auch die axilläre Methode angewendet werden. Durch einen ca. 3 cm langen Schnitt in der Achselhöhle tunnelt sich der erfahrene Chirurg einen Minitrichter zur Brust. Durch diese kleine Öffnung und mit Hilfe einer winzigen Kamera, wird das Brustimplantat so über die Achselhöhle eingebracht. Der große Vorteil bei dieser Art der Brustvergrößerung ist, dass die vergrößerte Brust dadurch vollständig narbenfrei bleibt. Allerdings ist dieser Zugangsweg für den Chirurgen deutlich weniger übersichtlich und ist somit chirurgisch eine wesentlich anspruchsvollere Operationsmethode, welche nur speziell ausgebildete Schönheitschirurgen anbieten.

Zugang über die Brustwarze (periareolär)

Durch einen halbmondförmigen Schnitt um den Brustwarzenhof herum wird das Implantat in eine präparierte Tasche platziert. Bei kleinen oder gar leeren Implantaten, welche erst nachträglich befüllt werden, eignet sich diese Methode sehr gut. Der große Vorteil daran ist, dass ebenfalls kaum sichtbare Narben entstehen – nachteilig ist, dass das Drüsengewebe und die Milchgänge verletzt werden können, wodurch im schlimmsten Fall ist die Stillfähigkeit beeinträchtigt wird.

Arten von Brustvergrößerung Bei all diesen drei Operationstechniken schafft der operierende Chirurg einen notwendigen Hohlraum, in welchen er das Implantat passend einsetzt wird. Dabei kann das Brustimplantat entweder über, teilweise unter oder sogar komplett unter den Brustmuskel platziert werden - abhängig ist dies von der vorherrschenden Brustgröße und –form sowie der Beschaffenheit des Weichteilgewebes.

Welche Art der Brustvergrößerung mit Implantaten für Sie geeignet ist, hängt neben der körperlichen Ausgangssituation, auch von den individuellen Vorstellungen & Wünschen hinsichtlich der neuen Brustgröße und Brustform ab. Um diese essentiellen Parameter optimal eruieren zu können, sind intensive Beratungsgespräche mit erfahrenen plastischen Chirurgen sowie eine sorgfältige klinische Untersuchung im Vorfeld unabdingbar.

Wie lange halten Brustimplantate?

Bei der Herstellung undvor allem der Haltbarkeit von Brustimplantaten wurden in den letzten 10 Jahren enorme Fortschritte gemacht. Die Qualität der entwickelten Materialien ermöglicht heute teilweise lebenslange Haltbarkeit. Bei Implantaten älterer Generation empfehlen die Hersteller einen Austausch nach 10 bis 15 Jahren je nach verwendetem Implantat. Heute verwendete Implantate gewährleisten zwar eine lebenslangeHaltbarkeit, doch darf nicht vergessen werden, dass die Brust, trotz der eingesetzten Implantate, einem natürlichen Alterungsprozess unterliegt. Eine erneute Straffung macht daher den Einsatz neuer Implantate unumgänglich. Positiver Nebeneffekt der lang haltbaren Implantate ist unter anderem auch die mittweile hervorragende Haltbarkeit der Form der Implantate.

Sollten Brustimplantate zu einem bestimmten Zeitraum ausgetauscht werden?

Brustimplantate der ersten Generation mussten nach 10 Jahren ausgetauscht werden. Die Implantatshülle war zu weich und der Inhalt zu flüssig. Dies führte mit der Zeit zu Verschiebungen und Verformungen.

Die Materialforschung auf diesem Gebiet ist jedoch relativ rasch vorangeschritten und so können die Hersteller von Implantaten mit ruhigen Gewissen sagen, dass Implantate seit den 90iger Jahren nicht mehr ausgetauscht werden müssen. Manche Hersteller geben sogar mittlerweile eine lebenslange Garantie auf ihre Implantate.

Generell kann gesagt werden, dass wenn die jeweiligen Implantate keine Komplikationen bereiten, auch nicht ausgetauscht werden müssen. Komplikationen können unter anderem bei Unfällen oder übermäßiger Beanspruchung des Brustbereiches auftreten, bei denen der Implantatsmantel beschädigt wird, oder sich die Implantate verschieben. Ein weiter Grund für einen Austausch der Implantate ist die persönliche Einstellung zur aktuellen Größe und Form der Brust. Diese kann sich im Laufe der Jahre natürlich verändern und durch einen weiteren Eingriff mit neuen Implantaten angepasst werden.

Kann es sein, dass Implantate bei einer Brustvergrößerung auslaufen?

BrustimplantateUm diese Frage beantworten zu können, sollte vorab geklärt werden, wie das menschliche Gewebe die eingesetzten Implantate beziehungsweise die Materialien dieser Implantate annehmen. Ein Implantat ist im Prinzip ein Fremdkörper im Bindegewebe, das diesem nicht schadet. Daher wird der Fremdkörper vom Bindegewebe nicht abgestoßen, sondern mit einer Hülle aus Bindegewebe ummantelt.

Dieser Mantel als solches macht ein Auslaufen von Implantaten unmöglich. Implantate der ersten Generation waren noch mit Silikonöl befüllt. Da die Materialen damals noch nicht hochwertig waren, bildeten sich im Laufe der Zeit Risse in der Implantatshülle. Aber wie eingangs erwähnt wird das Implantat mit Bindegewebe umkapselt und macht daher ein Auslaufen des Implantats unmöglich. Implantate der neuen Generation sind nicht mehr mit einem Silikonöl, sondern einem schneidbaren Silikongel befüllt. Diese Technik wird bereits seit 20 Jahren erfolgreich eingesetzt. Auch bei der Hülle des Implantates wurden dementsprechende Fortschritte gemacht. Rissbildungen in der Hülle des Implantates sind heute praktisch nur noch durch starke physikalische Einwirkung, wie zum Beispiel bei einem Autounfall, möglich.

Das Gel kann auf Grund seiner Konsistenz bei Rissbildung nicht auslaufen und Weiters ist das Implantat immer von einer abdichtenden Schicht Bindegewebe umgeben.

Fühlen sich Implantate nach einer Brustvergrößerung als Fremdkörper an?

Brustimplantate sind zwar ein Fremdkörper im Bindegewebe, werden von diesem jedoch sehr gut angenommen. In den seltensten Fällen empfindet eine Patientin ein Brustimplantat als Fremdkörper. Die neue weibliche Form die Brustimplantate bei Frauen bewirken, wird sehr rasch als angenehm empfunden und damit nicht als Fremdkörper wahrgenommen.

Ist es möglich nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten diese wieder zu entfernen?

Selbstverständlich können Brustimplantate auch wieder entfernt werden. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass sich die Haut durch die Straffung der Implantate geweitet beziehungsweise ausgedehnt hat. Daraus kann abgeleitet werden, dass kleine Brustimplantate weniger Auswirkung nach der Entfernung haben als große. Wird das Implantat entfernt, muss man mit einer Rekonstruktion oder auch Remodellierung der Brust rechnen. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird durch Modellierung des Drüsengewebes und der Haut eine Straffung der Brust vorgenommen. Gleichzeitig muss mitunter auch die Brustwarze verpflanzt werden. Dieser sehr aufwendige und kostspielige Eingriff hinterlässt eine Vielzahl von Narben im Brustbereich. Um dies zu vermeiden, sollte man sich im Vorfeld eine Vergrößerung der Brust genau überlegen, da eine Entfernung sehr aufwendig ist und der Brustbereich durch Narben optisch beeinträchtigt werden kann.

Brüste vergrößern: Wie läuft eine Brustvergrößerungs-OP ab?

Am Tag Ihrer Brustvergrößerungs-OP finden Sie sich rechtzeitig und nüchtern in der von Ihnen gewählten Klinik ein und haben dort in der Regel noch einmal die Möglichkeit mit dem zu operierenden Chirurgen den Eingriff durchzusprechen. Anschließend folgt die sogenannte „Anzeichnung“ im Stehen, bei welcher entsprechende Hilfslinien am Brustkorb markiert werden, die zur fachgerechten Platzierung der Brustimplantate dienen. Damit dieser Markierstift auch optimal hält, ist es wichtig, dass Sie sich als Patientin am Tag der Brustvergrößerungs-OP nicht mehr eincremen.

Brust OP Sofern aufgetretene Fragen & Sorgen geklärt wurden, übernimmt das erfahre
ne Anästhesie-Team und leitet alle notwendigen Schritte für die geplante Vollnarkose ein. Rein über modernste Infusionsmedikamente wird die Narkose über geplante Operationsdauer von ca. 1-2 Stunden aufrechterhalten. Diese moderne Art der Narkose lässt sich wesentlich feiner dosieren und führt wesentlich seltener zu postoperativer Übelkeit als Atemwegsnarkosen.

Bevor mit dem Hautschnitt (unter der Brust, an der Brustwarze oder über die Achsel) begonnen werden kann, wird das OP Areal gründlich desinfiziert und die Patientin in sterile Tücher gelegt. Anschließend wird in der vereinbarten Ebene (unter oder auf dem Brustmuskel) eine Implantathöhle geformt, in welche das definierte Implantat eingesetzt wird. Nach individuellen Anpassungen und Feinjustierungen, werden zum Ableiten der Wundflüssigkeit Drainageschläuche eingelegt und die Patientin in eine halbsitzende Position gebracht, um die optimale Implantatsposition zu kontrollieren. Anschließend kann mit dem mehrschichtigen Wundverschluss begonnen werden.

Direkt nach der Operation wird Ihnen der bügellose Spezial-BH mit einem Klettgurt angelegt, welcher bis zu 6 Wochen nach der OP getragen werden sollte. Mit Ihrer Entlassung können Sie in der Regel noch am gleichen oder darauffolgenden Tag rechnen.

Was ist NACH der Brustvergrößerung mit Implantaten zu beachten?

Viele Frauen sind sich unsicher oder haben gar Angst vor der Zeit nach der Brustvergrößerung mit Implantaten... Wenn Sie folgende Tipps beachten, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen:

  • Gemäß der Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt, sollten Sie sich an die verabreichte Medikation halten – von einer Selbstmedikation ist unbedingt abzuraten!
  • Auf das Rauchen von Zigaretten und übermäßigem Alkoholgenuss sollten Sie für min. zwei Wochen verzichten, um die Wundheilung nicht negativ zu beeinflussen!
  • Überlassen Sie die Behandlung und Entfernung des Verbandes sowie der Drainagen ausschließlich dem zuständigen Chirurgen!
  • Halten Nachsorge- und Kontrolluntersuchungen unbedingt ein und nehmen Sie bei unerwarteten Komplikationen wie zum Beispiel Nachblutungen Infekten o.ä., unverzüglich Kontakt mit Ihrem behandelnden Facharzt auf!
  • Gerne können Sie im Rahmen Ihrer Kontrolluntersuchung nach einem passenden Duschpflaster fragen, welches Sie bereits einen Tag nach der Brustvergrößerung duschen lässt.
  • Absolut essentiell ist es, den speziell angepassten BH für mindestens 6 Wochen nach der Brust-OP zu tragen, da dieser den Heilungsprozess sowie die Verbindung des Implantats mit dem Brustgewebe besonders fördert. Besonders wichtig ist, dass der angelegte BH unbedingt in der vom Arzt eingestellten Position verbleibt und die individuelle Passform von Ihnen nicht verändert wird!
  • Bewegungsabläufe, die zum Verrutschen der Brustimplantate oder zu Irritationen der Operationswunde führen könnten (z.B. Tragen von schweren Lasten) sollten möglichst vermieden werden!
  • Eine Schlafposition in Rückenlage ist zu empfehlen!
  • Auf den Besuch im Solarium oder intensives Sonnenbaden sollten Sie verzichten, da die Operationsnarbe für ca. 8-12 Wochen vor direktem Sonnenlicht oder übermäßiger UV-Strahlung geschützt werden soll.
  • Von sportliche Aktivitäten sollten Sie ca. 6 Wochen nach einer Brustvergrößerung absehen – auf sehr anspruchsvollen Sport oder brustintensive Sportarten sollten Sie sogar bis zu 10 Wochen verzichten!
  • Ja nach beruflicher Tätigkeit, sollten Sie sich nach einer Brustvergrößerung eine Auszeit von 7-14 nehmen und sich auch entsprechend schonen!
  • Patientinnen ab dem 50. Lebensjahr wird empfohlen, auch nach einer Brustvergrößerung sich regelmäßig einer Mammographie zu unterziehen, um mögliche Veränderungen im Brustgewebe rechtzeitig erkennen zu können.

Generell lässt sich sagen, dass nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten in der Regel nur geringe Schmerzen, ähnlich einem Muskelkater, auftreten. Diese Schmerzen sind lediglich auf die Durchtrennung mikrofeiner Nerven zurückzuführen. Andere postoperative Schmerzen können an der Operationswunde an sich entstehen, weshalb entsprechende Nachsorgemaßnahmen und notwendige Kontrolluntersuchungen auch immer mit Ihrem zuständigen Chirurgen individuell abgestimmt sein sollten.

Welche Risiken bestehen beim Brüste vergrößern mit Implantaten?

Brüste mit ImplantatenAuch wenn es sich beim Brüste vergrößern mit Implantaten inzwischen um einen chirurgischen Routineeingriff handelt, können wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff auch, Risiken und Komplikationen nicht komplett ausgeschlossen werden. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Art der Risiken einer Brustvergrößerung zwischen Komplikationen während eine Brust-OP (intraoperativ) und nach einer Operation (postoperativ).

Unter intraoperative Risiken fallen in der Regel übliche Narkoserisiken, über welche der erfahrene Anästhesist im vorherigen Beratungsgespräch umfassend aufklären sollte. Da die Operationsdauer einer Brustvergrößerung relativ kurz ist und der Eingriff nur bei Patientinnen mit einem gesunden Allgemeinzustand durchgeführt wird, gilt das Komplikationsrisiko hier als sehr niedrig.

Andere intraoperative Risiken bestehen beim Operationsablauf selbst. Hierbei können umliegende Strukturen, wie bspw. Nervenfasern oder der (Brust-)Muskel, verletzt werden. Ihr operierender Chirurg wird Ihnen die möglichen Risiken, die während einer Brustvergrößerung auftreten können, im vorherigen Beratungsgespräch detailliert aufzeigen.

„Grundsätzlich sind Komplikationen bei einer Brustvergrößerung durch einen qualifizierten plastisch-ästhetischen Chirurgen heutzutage sehr selten. Häufigstes Problem bei einer Vergrößerung mit einem Implantat ist die Kapselfibrose, sprich das Zusammenziehen der bindegewebigen Kapsel. Dies kann oft zu Schmerzen oder einer ästhetischen Beeinträchtigung führen und muss operativ entfernt werden. Weitere mögliche Risiken sind Blutergüsse, Schwellungen oder Nachblutungen sowie die Infektion des Wundgebietes, Wundheilungsstörungen oder auch vorübergehende Taubheit der Haut im Operationsgebiet. Ich persönlich rate meinen Patientinnen zur besonders schonenden endoskopischen und nahezu narbenfreien Brustvergrößerung über die Achselhöhle.“
Zitat Dr. Markus Klöppel, Experte für die Brustvergrößerung in München

Postoperative Komplikationen wie Nachblutungen und Blutergussbildungen treten vor allem in der frühen Phase nach einer Brustvergrößerung auf. Zudem kann es zu Wundinfektionen kommen, welche durch häufigen & sterilen Verbandwechsel sowie die prophylaktische Verabreichung eines Antibiotikums vermieden werden kann.

Kapselfibrose nach einer Brustvergrößerung – Was steckt dahinter?

Eine der häufigsten postoperativen Spätkomplikationen ist die sogenannte Kabselfibrose. Hierbei handelt es sich um eine Gewebeverhärtung, welche der Körper aufgrund des implantierten Fremdkörpers bildet. Neben Schmerzen sowie Spannungsgefühlen kann es auch zu ausgeprägten Verformungen der Brust oder sogar zur Kontraktion der Kapsel kommen. Mediziner bezeichnen diese Form der Komplikation auch als Implantatverhärtung.

Die Kapselfibrose tritt eher über dem Muskel auf als darunter. Statistisch gesehen liegt die Bildung von Kapselfibrosen bei 2 – 4 %. Teilweise scheint die Bildung von einer Kapselfibrose auch genetisch bedingt zu sein. Hauptverursacher ist aber sicher eine nicht optimale Desinfektion der betroffenen Hautstellen. Spezielle sterile Abklebefolien oder die Verwendung eines sterilen Einführtrichters, auch Keller Funnel genannt, reduzieren die Bildung von Kapselfibrosen deutlich. Durch diese Techniken wird das Risiko einer Verschleppung von auf der Haut natürlich vorkommendem Keimen in den in den Innenbereich deutlich reduziert. Die ordentliche und sorgfältige Stillung von Blutungen in der Implantatstasche verhindert ebenso die Bildung von Kapselfibrose nach dem operativen Eingriff. Dies wird am besten durch  eine visuell optimale Bilddarstellung, wie sie bei einem HD-endoskopisch-axillärem Zugang gegeben ist, ermöglicht.

Die Ursachen einer Kapselfibrose sind bisher nicht vollständig bekannt, aber folgende Einflussfaktoren lassen sich damit in Zusammenhang bringen:

  • Erbliche Vorbedingung
  • Silikonaustritt
  • Fremdkörperreaktion
  • Autoimmunstörung
  • Blutergüsse
  • Infektionen

Dank modernster Implantate mit verbesserten Eigenschaften der Silikonhülle, optimierten Opertionsmethoden sowie intensiveren Voruntersuchungen und Nachbehandlungen bei Brustvergrößerungen, treten Kapselfibrosen immer seltener auf.

Was kostet eine Brustvergrößerung und wie lässt sie sich finanzieren?

Gemäß den Schätzungen der renommierten Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Plastische Chirurgie (DGÄPC) lassen sich in Deutschland pro Jahr bis zu 2000 Frauen die Brüste vergrößern und dabei ist die Tendenz weiter steigend. Brüste bergrößern kosten in etwa zwischen 4.000 und 8.000 EUR. und variieren, je nach Implantatgröße, Hersteller und Anbieter. Diese immensen Kostenunterschiede lassen sich auf die Region, das individuelle Arzt- und Anästhesisten-Honorar, die Art der Brustvergrößerung sowie der gewählten Silikonimplantate zurückführen. All diese Parameter sowie weitere individuelle Ausgangslagen & Wünsche, machen eine genauere Kostenangabe unmöglich. Lassen Sie sich von Ihrem gewählten Chirurgen beraten und sich im Vorfeld eine exakte Kostenaufstellung zukommen. Brüste vergrößern kosten zwar einiges, aber bei Hersteller sowie Material der Silikonkissen und Ausführung eines erfahrenen plastischen Chirurgen sollte nicht gespart werden.

Die Krankenkasse kommt für eine chirurgische Brustvergrößerung in der Regel nicht auf, da für Leistungen durch die Krankenkassen eine „medizinische Notwendigkeit“ vorliegen muss. Da Brustvergrößerungen meist aus ästhetischen Gründen vollzogen werden, kommt eine Kostenübernahme der Krankenkassen nur in den seltensten Fällen vor. Unter speziellen Umständen und unter Vorlage diverser Atteste sowie Gutachten von unabhängigen Ärzten und Psychotherapeuten, kann eine Brustvergrößerungs-OP von der zuständigen Krankenkasse als „medizinisch notwendig“ eingestuft und somit kostentechnisch getragen werden. Hierzu lassen Sie sich am besten von Ihrem zuständigen Facharzt beraten!

Da eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse nur in sehr seltenen Fällen erfolgt, stehen viele Frauen vor der Frage, wie sie sich ihre Brustvergrößerung finanzieren können. Auch dafür haben die meisten plastischen Chirurgen in Deutschland bereits eine Lösung gefunden und arbeiten mit medizinischen Finanzierungsexperten wie bspw. medkred oder auch medipay zusammen. Fragen Sie am besten gleich bei Ihrem gewählten Schönheitschirurgen nach einer solch zinsgünstigen Finanzierungmöglichkeit.

Brustvergrößerung München

Kosten Brustvergrößerung in Deutschland

Die Kosten für eine Brustvergrößerung sind natürlich immer individuell. Wenn Sie sich Ihre Brüste vergrößern lassen möchten, richten sich diese nach Standort, Operationstechniken, Länge des Krankenhausaufenthaltes, Hersteller & Anbieter, sowie der Größe und dem Material des gewünschten Implantats. Wir arbeiten eng mit Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie zusammen und daher ist es uns möglich, Ihnen einen ungefähren Richtwert für Brustvergrößerungen in Deutschland aufzuzeigen.

Diese Tabelle ermöglicht Ihnen einen Überblick über die ungefähren Preise der aktuellen Kosten / Brustvergrößerung

Preistabelle bzw. Kosten einer Brustvergrößerung in Deutschland

Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten ab   5.500 Euro
Brustvergrößerung mit B-Lite Implantaten ab 10.000 Euro
Brustvergrößerung mit Eigenfett ab   3.500 Euro
Alternative Möglichkeiten der Brustvergrößerung

Neben der klassischen Brustvergrößerung mit Implantaten gibt es heutzutage zahlreiche weitere mehr oder weniger erfolgsversprechende Maßnahmen der Brustvergrößerung, welche wir hier nun noch übersichtlich zusammengefasst haben:

Eigenfett

Alternativ zur Brustvergrößerung mit Implantaten gibt es seit einigen Jahren auch die Methode des Eigenfett-Transfers. Hierfür wird zunächst das Fettgewebe an anderen Körperstellen abgesaugt, aufbereitet und anschließend mit Hilfe spezieller Kanülen durch mehrere Hautstiche fächerförmig in die Brust gespritzt. Die maximale Transplantationsmenge ist hierbei auf 250-300 ml Fettgewebe pro Brust beschränkt, was vielen Frauen nicht ausreicht. Zudem sehen einige Chirurgen von dieser Art der Brustvergrößerung ab, da die Anwachsrate des Fettgewebes nicht kalkulierbar und unregelmäßig erfolgen kann, wodurch kein homogenes und/oder dauerhaftes Ergebnis zu erwarten ist.

Hyaluronsäure

Ähnlich wie bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett, funktioniert auch die Methode mit Hyaluronsäure, welche aber durch das fehlende Fettabsaugen, als besonders risikoarm und schonend gilt. Die Hyaluronsäure als gelartiger Gewebefüller, ist der körpereigenen Hyaluronsäure sehr ähnlich und damit äußerst verträglich, was eine lange Verweildauer im Körper ermöglicht. Das Hyaluronsäure-Gel wird direkt in die gewünschte Stelle der Brust gespritzt und sorgt dort für den gewünschten Volumenaufbau. Brüste können dadurch gestrafft und um etwa eine Körbchengröße vergrößert werden. Damit das Ergebnis aber dauerhaft bestehen bleibt, ist ein regelmäßiges Nachspritzen der Hyaluronsäure unabdingbar. Das Hyaluronsäureprodukt Macrolane wurde früher auch bei anderen Körperstellen verwendet. Seit 2015 hat der Hersteller aber die Zulassung zurückgezogen und ist nur noch für bestimmte Körperbereiche einsetzbar.

BreastFast Kapseln

Dieses kürzlich auf den Markt gebrachte Präparat wurde entwickelt, um das natürliche Wachstum der Brust anzuregen und auf diese Weise den gewünschten straffen, großen und volleren Busen zu erlangen. Allein mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Bockshornklee, Fennel, Löwenzahnblatt u.ä. in Kombination mit einer gesunden und ausgeglichenen Lebensweise, soll zu es größeren Brüsten kommen. Diese Methode der natürlichen Brustvergrößerung ist weder medizinisch bestätigt noch sind die Langzeiteffekte und Nebenwirkungen erprobt.

Vakuum-Pumpen

Eine andere mehr oder weniger effektive Möglichkeit der nicht nichtoperativen Brustvergrösserung ist der Einsatz von Vakuumpumpen. Durch den entsprechenden Sog wird ein dehnender Effekt erzielt, der das Gewebe stimuliert und die Blutzirkulation in der Brust ankurbelt. Diese Spannungszufuhr vergrößert die Brust aber zunächst nur temporär – dauerhaft ist eine Volumenvergrößerung der Brust nur durch die kontinuierliche Anwendung einer Vakuum-Pumpe über einen langen Zeitraum möglich. Die Formgebung der Brust kann nicht gesteuert werden, was neben der zeitintensiven Anwendung, einen weiteren Nachteil darstellt.

Cremes

Es existieren zahlreiche Cremes, die angeblich zur Vergrößerung der Brüste führen. Die meisten davon vergrößern durch Collagen die Fettbänder und verlängern gleichzeitig die Milchdrüsen. Durch die Bildung dieser neuen Brustzellen kann der Busen in der Tat etwas fülliger, straffer und weicher werden. Das Ergebnis ist aber meist nur minimal und auch erst nach einigen Monaten sichtbar. Um langfristigen Erfolg verbuchen zu können, müssen die Cremes mehrmals täglich aufgetragen werden, was sehr zeit- und kostenintensiv ist. Zudem sind die Nebenwirkungen nicht ausreichend erforscht.

Hypnose

Auch nach Hypnosen verspüren manche Frauen den Effekt von größeren Brüsten. Der Grund hierfür ist die verbesserte Durchblutung des Körpers und somit auch der Brüste, was durch den hypnotischen Trance-Zustand gefördert wird. Durch die bessere Durchblutung, fühlen sich die Brüste häufig voller und straffer an. Diese Effekte sind in der Regel aber nicht dauerhaft, sondern lassen nach einigen Tagen wieder nach. Aufgrund dessen gilt diese Methode der Brustvergrößerung als nur wenig erfolgsversprechend und absolut nicht nachhaltig.

Sport

In vielen Köpfen ist noch der Glaube fest verankert, dass ausreichender Sport zu größeren Brüsten verhilft. Dies ist allerdings ein Irrglaube! Zwar können durch gezieltes Krafttraining die Brustmuskeln gestärkt und gekräftigt werden, aber das reine Brustvolumen verändert sich dadurch nicht. Der Grund hierfür ist, dass die weibliche Brust hauptsächlich aus Drüsen- und Fettgewebe besteht, welches bekanntlich auch durch Sport nicht in Form gebracht werden kann.

Ist eine Vorsorgeuntersuchung nach einer Brustvergrößerung noch möglich?

Die Vorsorgeuntersuchung bei Frauen und hier speziell die Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs ist durch eine Brustvergrößerung in keinerlei Weise beeinträchtigt. Die Implantate beeinträchtigen in keiner Weise die Radiographie des Drüsenkörpers der Brust.

Vor der Mammographie sollte man jedoch den jeweiligen Radiologen auf die Brustvergrößerung hinweisen, damit dieser darauf vorbereitet spezielle Aufnahmetechniken anwenden kann. In Deutschland erhalten Frauen zwischen ihrem 50 und 69 Lebensjahr alle zwei Jahre ein Einladung zu dieser Vorsorgeuntersuchung und sollten dieser auch im Eigeninteresse an ihrer Gesundheit nachkommen.

Vorsorgeuntersuchung nach einer Brustvergrößerung

Sollte man vor einer Brustvergrößerung das Idealgewicht haben?

Obwohl das Idealgewicht bei einer Frau immer ein heikles und wichtiges Thema ist, sollte es vor einer Brustvergrößerung nicht außer Acht gelassen werden. Prinzipiell sollte man zum Zeitpunkt der Brustvergrößerung über sein normales Gewicht verfügen.

Ist man zum Zeitpunkt der Brustvergrößerung übergewichtig und reduziert nach dem Eingriff sein Körpergewicht, so kann dies zu einem Absacken der Brust führen, was das gewünschte Ergebnis doch deutlich beeinträchtigen würde.

Nimmt man nach der Brustvergrößerung jedoch zu, so kann dies auch zu einer Vergrößerung der mit Implantaten erweiterten Brust führen.

Kann sich die Empfindlichkeit der Brüste nach einer Brustvergrößerung verändern?

Generell kann festgehalten werden, dass Veränderungen in der Empfindlichkeit der Brüste nach einer Setzung von Implantaten eher selten auftreten. Kommt es jedoch zu einer Veränderung der Empfindlichkeitswahrnehmung, so kann diese ganz unterschiedlich ausfallen. Das Spektrum reicht von Empfindungslosigkeit bis hin zu extremer Empfindlichkeit in der Brust und oder dem Brustwarzenbereich. Auch bei der Dauer dieser Empfindungsveränderung gibt es eine große Schwankungsbreite. Sie kann von kurzfristig bis dauerhaft reichen. Eine exakte Prognose ist dabei unmöglich.

Wie findet man einen vertrauensvollen Arzt oder Chirurg für Brustvergrößerung?

Eine der beliebtesten ästhetischen Behandlungen ist die Brustvergrößerung. Aber Achtung der Titel ,,Schönheitschirurg“ ist nicht geschützt und hinter kosmetischer oder ästhetischer Chirurg kann sich schon wieder ein Arzt für eine komplett andere Fachrichtung verstecken, der aber zu wenig bis keine Erfahrung im Bereich Brustvergrößerung vorweist. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Operateur ein Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie ist, nur dieser hat die erforderlichen Qualifikationen für eine Brustvergrößerung. Es gibt unter anderen einen Verband für deutsche-ästhetische Chirurgen, hier finden Sie Ärzte mit entsprechenden Titel.Arzt - Brustvergrößerung

Sind Silikonimplantate für eine Brustvergrößerung gesundheitsschädlich?

Die Frage ob Brustimplantate gesundheitsschädlich sind oder sein können, beschäftigt immer wieder betroffene Frauen. Immer wieder tauchen Meldungen auf, wonach Brustimplantate Autoimmunkrankheiten oder sogar Krebs verursachen. Brustimplantate werden seit den sechziger Jahren verwendet und seit dieser Zeit auch klinisch-medizinisch untersucht.

Zahlreiche und vor allem sehr umfangreiche Untersuchungen haben jedoch nicht feststellen können, dass Silikonimplantate Krebs verursachen oder zu anderen gesundheitsschädlichen Reaktionen wie auch Abwehrreaktionen führen können. Brustimplantate können daher auch keinen Brustkrebs hervorrufen wie immer wieder in den Medien berichtet wird. Selbstverständlich wurde auch die Muttermilch von Implantatsträgerinnen genauestens untersucht, ob in der Muttermilch ein höherer Silikonanteil vorliegt. Auch hier konnten keinerlei Beeinträchtigungen festgestellt werden. Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass bei Brustimplantate nach 50 Jahren intensiver Forschung keinerlei gesundheitsgefährdende Folgen festgestellt werden konnten.

Ab welchem Alter darf man eine Brustvergrößerung vornehmen?

Grundlegend soll festgehalten werden, dass eine Brustvergrößerung erst dann sinnvoll ist, wenn der Körper vollständig entwickelt und ausgewachsen ist. Vor dem 18. Lebensjahr sollte so ein Eingriff genauestens überlegt werden und bedarf außerdem der Zustimmung des Erziehungsberechtigten.

Teenager, die sich intensiv mit der Entwicklung ihres Körpers beschäftigen und ihre Sexualität erst entdecken, eifern natürlich den überall vorgezeigten Schönheitsidealen nach. Als verantwortungsbewusster Elternteil sollte man in dieser Zeit verständnisvoll mit Rat und Tat zur Seite stehen und dem heranwachsenden Kind beim Wunsch nach einer größeren Brust genau aufzeigen, dass es sich noch in einer physischen Entwicklungsphase befindet und daher ein verfrühter Eingriff sich eher negativ auf das angestrebte Schönheitsideal auswirkt.

Seriöse ästhetische Chirurgen klären vor jeder Brustvergrößerung ab, ob die physischen und vor allem auch psychischen Voraussetzungen für so einen Eingriff gegeben sind. Generell soll vor so einem Eingriff vor dem 18. Lebensjahr dringend abgeraten werden.

Bis zu welchem Alter ist eine Brustvergrößerung möglich?

Nach dem Leitsatz „Schönheit kennt kein Alter“, gibt es für eine Brustvergrößerung keine obere Altersgrenze. Auch reifere Patientinnen möchten eine begehrenswerte und anziehende Ausstrahlung haben. Die einzige Grenze für so einen Eingriff setzt der gesundheitliche Zustand des betroffenen Patienten und der wird vom jeweiligen ausführenden ästhetischen Chirurgen bestimmt.

Welche Möglichkeit bietet sich, wenn nach der ersten Operation mit Implantaten Ihre Brüste zu klein erscheinen?

kleine Brüste

Das genaue Ergebnis einer Brustvergrößerung kann natürlich nie exakt genau im Vorfeld festgelegt werden. Der Körper benötigt Zeit um die Implantate einzuschließen und in das Bindegewebe richtig einzubetten.

Aus diesem Grund sollte man ungefähr 4 bis 6 Wochen abwarten, bis die Implantate eingewachsen und die Schwellungen vom chirurgischen Eingriff zurück gegangen sind. Entsprechen dann die Brüste dennoch nicht der gewünschte Größe und Form, sollte man mit dem behandelten Arzt Rücksprache halten. In diesem Zusammenhang kann man sich auch über die Möglichkeiten von nicht anatomischen Implantaten informieren, die die Brüste an Volumen gewinnen lassen.

Generell sollte man jedoch bedenken, dass mindestens ein halbes Jahr seit dem letzten Eingriff bis zur Vornahme einer Korrektur vergehen sollte. Der zweite Eingriff ist deutlich schmerzreduzierter und fällt auch in den meisten Fällen deutlich kostengünstiger aus, als der erste chirurgische Eingriff.

Welche Möglichkeit bietet sich, wenn nach der ersten Operation mit Implantaten Ihre Brüste zu groß erscheinen?

Größe BrüsteNatürlich können der Patientin nach dem Eingriff die Brüste als zu groß erscheinen. Ein guter und seriöser Arzt sollte dies jedoch im Vorfeld vermeiden können.

Immerhin werden einem im Vorfeld die jeweiligen Implantate vorgelegt und zur Probe in den BH gesteckt, damit sich diese anpassen können und die Patientin einen ersten Eindruck vom Ergebnis erhält. Erscheinen die Brüste nach 4 bis 6 Wochen nach dem Eingriff trotz genauer Vorbereitung zu groß, so muss auch hier ein halbes Jahr abgewartet werden um eine gewünschte Korrektur durchführen zu können.

Der Nachteil dabei ist jedoch, dass sich das Gewebe der Haut in der Zwischenzeit durch die Implantate ausgedehnt hat. Aus diesem Grund ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass auch die Korrektur nicht zur vollen Zufriedenheit ausfällt. Mit einer guten Beratung und Vorbereitung im Vorfeld können solche Probleme jedoch vermieden werden. In jeden Fall gibt der behandelte Arzt kompetent Auskunft über alle Möglichkeiten.

Ist es möglich nach einer Brustvergrößerung noch zu stillen?

Diese Frage hängt von einigen Faktoren ab. Generell soll festgehalten werden, dass zwischen einer Brustvergrößerung und der Stillperiode mindestens 6 Monate vergangen sein sollten. Innerhalb dieser Zeit, werden die Implantate vom Gewebe angenommen, ummantelt und eingebettet. Gibt man dem Gewebe nicht die Zeit das Implantat anzunehmen, besteht das Risiko, dass sich die Implantate durch den Stillvorgangvorgang verschieben.

Wer eine Brustvergrösserung plant und eine Schwangerschaft in Zukunft nicht ausschließt, der sollte den Eingriff an der unteren Brustfalte vornehmen lassen. Erfolgt der Einsatz der Implantate durch den Brustwarzenhof, besteht das Risiko, dass die für den Stillvorgang notwendigen Milchgänge verletzt werden. Auf jeden Fall sollte man bedenken, dass sich durch den Milcheinschuß und den Stillvorgang die Brust trotz eingesetzter Implantate verändern kann und das Ergebnis des Eingriffes negativ beeinflusst. Implantate können aber auch zu größeren Schmerzen beim Milcheinschuß und dem Stillvorgang führen beziehungsweise wurde wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen mit Brustimplantaten in der Regel kürzer stillen als Frauen mit einer natürlichen Brust.

Besser vor oder nach einer Schwangerschaft eine Brustvergrößerung vornehmen?

Eine wirkliche Empfehlung kann hier nicht ausgesprochen werden. Natürlich sprechen tendenziell mehr Argumente für eine Brustvergrösserung nach der Schwangerschaft und der Stillperiode. Nach der Schwangerschaft und der Stillperiode erschlafft das Gewebe der Brust, die Haut bleibt jedoch noch gedehnt. Dies führt zu einem Absenken der Brust. Der größere Hautmantel nach dem Stillen muss eventuell gestrafft und gleichzeitig die Brustwarzen versetzt werden. Hier bietet sich die Möglichkeit größere Implantate einsetzten zu lassen. Eine Brustvergrößerung vor einer Schwangerschaft und der damit verbunden Stillperiode birgt das Risiko, dass durch den Druck der Implantate die Milchproduktion in der Brust reduziert wird. Deshalb sprechen mehr Argumente für eine Brustvergrößerung nach der Schwangerschaft.

Brustvergrößerung vor einer Schwangerschaft

Wie ist der Ablauf vor einer Operation bei Entfernung der Brustimplantate?

Hat sich eine Patientin endgültig für die Entfernung der Implantate entscheiden, so sollte sie sich im Vorfeld genau über Verlauf und Ergebnis beziehungsweise die Auswirkung der Entfernung beim behandelten Arzt erkundigen. Je nach Umfang des chirurgischen Eingriffs kann diese Operation mit einer lokalen Anästhesie oder einer Vollanästhesie vorgenommen werden. Die Implantate werden in der Regel durch einen Schnitt an der unteren Brustfalte entfernt. Je nach daraus resultierendem Hautüberschuss muss die Haut gestrafft und die Brustwarze an einen höheren Punkt versetzt werden. Die Schnitte werden mit selbst auflösenden Nähten verschlossen. Teilweise können, je nach Umfang des Eingriffes, Narben zurückbleiben. Nach dem Eingriff sind gewisse Regeln der Schonung einzuhalten, wie sie nach jedem anderem chirurgischen Eingriff auch gelten. Der behandelnde Arzt klärt gerne darüber auf.

Wie ist der Ablauf nach einer Operation bei Entfernung der Brustimplantate?

Die nach der Entfernung der Implantate auftretenden Schmerzen werden im Allgemeinen mit herkömmlichen Schmerzmitteln behandelt. Natürlich sind nach so einem chirurgischen Eingriff ein bis zwei Tage körperliche Schonung und Ruhe unabdingbar. Die Wunden selber sollten nach ungefähr zwei Wochen vollständig verheilt sein. Eine Nachkontrolle durch den behandelnden Arzt wird dies bestätigen. Die Nähte müssen nicht eigens entfernt werden, da sie aus einem selbst auflösenden Material gesetzt wurden.

Wie Sie sehen, ist das Thema der Brustvergrößerung nahezu grenzenlos

Dennoch hoffen wir, Ihnen die wichtigsten Informationen geliefert und all Ihre Fragen beantwortet zu haben. In jedem Fall freuen wir uns über Ihr Feedback, Anregungen oder auch Erfahrungen in Form eines passenden Kommentars gleich hier!

Wichtige Information an Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie / Schwerpunkt Brustvergrößerung

Sie möchten sich gerne auf unserer Website für Brustvergrößerung als Facharzt eintragen lassen?

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  • Sie sind Ausgebildeter Facharzt für Plastische und Asthetische Chirurgie mit Schwerpunkt Brustchirurgie?
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3 Gedanken zu „

  1. Magnus Noah

    Hallo,
    wirklich gute und klar gegliederte Basisinformationen .
    Folgende Anmerkungen:
    Reichern Sie den Text doch bitte noch mit wissenschaftlichen Daten z.B. zum Zugang an( ( signifikante Senkung der Kapselfibrose bei inframammären Zugang, Nippel Abklebung, Keller Funnel an.
    Mir sind Erbfaktoren und Autoimmunkrankheiten bei der Kapselfibrose nicht bekannt
    Hyaluronsäure also Macrolane als zunächst zugelassenen Produkt hat die Zulassung zurückgenommen.
    Notwendigkeit der Straffung bei ptotischen Brüsten bei Lage des Nippels tiefer als die Unterbrustfalte.
    Bei Firmen fehlt Polytech.
    Bei anatomischen Implantaten geht es nicht nur um die gewünschte Form, sondern auch um die Position der Implantatunterkante zur Unterbrustfalte und der Nippelposition.
    Mit freundlichen Grüßen
    Prof. E.M. Noah

    Antworten
    1. loggin Beitragsautor

      Hallo Herr Prof. Noah,
      vielen herzlichen Dank für Ihre Mühe und Ihren wertvollen Kommentar. Anbei ein paar Anmerkungen, betreffend Ihrer Anregungen, die wir auch zugleich auf unserer Website informativ ergänzt haben:

      1) Die Statistik der Kapselfibroseratebildung liegt weltweit bei ca. 2-4 % und scheint bei der Implantatposition unter dem Muskel tendenziell geringer zu sein als über dem Muskel. Von großer Bedeutung ist die Hygiene bzw. Sterilität beim Einbringen der Implantate durch den Hautschnitt. Hier sollte eine vorherige ausführliche Desinfektion der Haut stattfinden, alternative Möglichkeiten sind das Abkleben der Haut mit steriler Folie oder die Verwendung eines sterilen Einführtrichters, dem sog. Keller Funnel.
      2) Der Entstehung der Kapselfibrose scheint eine gewisse genetische Veranlagung zu Grunde zu liegen. Eine weitere Ursache könnte die Verschleppung von normal auf der Haut vorkommenden Keimen zu sein. Auch ist es wichtig, dass in der Implantattasche sorgfältig Blutstillung durchgeführt wurde. Diese ist besonders gut bei dem HD-endoskopisch-axillären Zugang mit hervorragender Bilddarstellung durchführbar.
      3) Die Zulassung für das Hyaluronsäureprodukt Macrolane wurde vom Hersteller Galderma bereits 2015 zurückgezogen. Die Zulassung an anderen Körperstellen, wie z.B. der Trichterbrust ist nach wie vor gegeben.
      4)Im Falle eines zu großen Hautmantels der Brust, insbesondere nach Stillen oder starken Gewichtsschwankungen, kann die Brustvergrößerung evtl. nur unter gleichzeitiger Straffung und Versetzung der Brustwarze kopfwärts bzw. nach oben durchgeführt werden.
      5) Die beiden Weltmarktführer für Brustimplantate mit höchster, anerkannter Qualität und Produktzulassung von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA sind zweifelsohne die Firmen Mentor und Allergan. In jüngerer Zeit hat auch die Firma Polytech die Zulassung auf dem amerikanischen Markt erhalten.

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